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Neues zur ‚Leben und Tod 2016‘ in Bremen

Zum 7. Mal öffnet die ‚Leben und Tod‘ in Bremen vom 29. bis 30. April 2016 ihre Pforten auf dem Bremer Messegelände. Nach unserem letztjährigen Besuch (siehe Blogbeitrag vom Mai 2015) freuen wir uns auch dieses Jahr wieder auf informative Vorträge und interessante Aussteller. Das Motto dieses Jahres: „Leben ist Vielfalt – Sterben auch!?“.

Die nachstehende Pressemitteilung gibt einen Vorgeschmack auf das was wir erwarten dürfen:

Kultureller Wandel im Fokus

Lebensfest, Ausstellung, Vorträge – „Leben und Tod“ in Bremen

In Deutschland lebten im Jahr 2015 rund 4,5 Millionen Muslime, 1,5 Millionen Angehörige orthodoxer oder orientalischer Kirchen, 250.000 Buddhisten und etwa 100.000 Juden. Eine Vielfalt, die sich zunehmend in unserer Gesellschaft bemerkbar macht, und das in allen Bereichen: „Leben ist Vielfalt – Sterben auch!?“ lautet das Motto der diesjährigen Veranstaltung „Leben und Tod“ in der Messe Bremen (Freitag, 29. bis Sonnabend, 30. April 2016, Messe Bremen, Halle 6). „Diese Themen sind hochaktuell – gerade in Zeiten der Flucht und Trauer sollten wir mit Menschen aus den anderen Kulturen, die zu uns kommen, in den Dialog treten – auch wenn es um das Thema Sterben und Tod geht“, sagt Meike Wengler, Projektleiterin bei der Messe Bremen.

Die Veränderung der Gesellschaft wirft viele Fragen auf – sei es für diejenigen, die schwerstkranke Menschen pflegen und auf ihrem letzten Weg begleiten oder jene, die mit Trauernden umgehen oder sich um die Bestattung kümmern. In den Vorträgen, die sich hauptsächlich an Fachpublikum wenden, geht es daher um transkulturelle Kompetenz und das Verständnis um die seelischen und religiösen Bedürfnisse, die die Betreuten haben. Es geht um Bestattungsvielfalt, um soziokulturelle Aspekte der Sterbebegleitung aber auch um das Arbeiten im multikulturellen Team.

Neben den Fachvorträgen sind auch Privatbesucher eingeladen, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Hier gibt es praktische Tipps beispielsweise für die Patientenverfügung und Vorsorge oder Dienstleister, die bei der Beseitigung der persönlichen Daten eines Verstorbenen im Internet behilflich. Erfahrene Bestatter sind vor Ort und stellen sich auch durchaus unüblichen Fragen. Eine künstlerische Annäherung ist ebenfalls möglich. „Zum Totlachen!“: Im Workshop des Karikaturisten Schwarwel begegnen die Teilnehmer dem Endgültigen mit Illustrationen, Karikaturen und Comics.

Auf dem „Platz der Begegnung“ wird in diesem Jahr das Lebensfest gefeiert – verschiedene Kulturen und Religionen präsentieren sich an Ständen und erklären den Besuchern ihre Lebens- und Jenseitsvorstellungen: Was zum Beispiel erwartet die Aleviten am Ende des Lebens? Was die Muslime, die Hindus oder die Buddhisten? Neben dem interreligiösen Dialog auf dem Platz der Begegnung bietet das Konzert „Musik aus allen Himmelsrichtungen“ im Forum (Eintritt kostenfrei ab 15 Uhr) eine musikalische Reise durch die Glaubensrichtungen. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion stellen sich die verschiedenen Religionsvertreter der Frage „Was ist Leben, was ist Tod?“ – Meike Wengler

sieht hier eine der Aufgaben der diesjährigen Veranstaltung: „Wir freuen uns, dass wir mit der ‚Leben und Tod‘ den interreligiösen Dialog fördern können.“

Die begleitende Messe mit rund 100 Ausstellern bietet Produkte, Dienstleistungen und Ansprechpartner vieler wichtiger Verbände und Institutionen zu allen Bereichen von Leben, Tod und Trauer.

Die „Leben und Tod“ findet vom 29. bis 30. April 2016 in der Halle 6 der Messe Bremen statt. Die Öffnungszeiten sind täglich von 10 bis 18 Uhr, das einfache Ticket gibt es ab 5 Euro, der Kongress beginnt bei 20 Euro.

Mehr Infos: www.leben-und-tod.de

Der Beitrag ‘Neues zur ‚Leben und Tod 2016‘ in Bremen’ erschien zuerst auf dem SinnVoll-Trauern Blog

 

 

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