Brücke zwischen Ehrenamt und Business

Interview Womans Business Treff – 2013

7 Fragen an Susanne Krieger

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Womans Business Talk: In welchen drei Bereichen profitierst Du vom Netzwerken?

Susanne Krieger: Ich treffe auf nette Menschen, die mich begeistern. Durch das Netzwerken habe ich viele Kontakte zu Gleichgesinnten gefunden, aber auch zu Menschen, die ganz anders sind als ich und mir neue Impulse geben. Und ich bin durch das Netzwerken auf eine neue Geschäftsidee  gestoßen, auf die ich selbst nie gekommen wäre. Es geht dabei um Marketingkonzepte für Bestattungsunternehmen, eine Idee die auch Berührungspunkte mit meiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Hospizbegleiterin hat. Es freut mich, dass diese zwei so unterschiedlichen Bereiche – Business und Ehrenamtlichkeit – eine Schnittstelle haben

WBT: Welche sind Deine drei erfolgreichsten Vernetzungsstrategien?

SK: Ohne Vorurteile auf Menschen zugehen, denn – auch wenn es abgedroschen klingt – man kann über einen Menschen erst urteilen, wenn man eine Weile an seiner Seite gegangen ist. Ohne Erwartungen in ein Gespräch gehen und einfach mal die Sachen auf sich zukommen lassen, da finden sich die besten neuen Ideen. Erst mal Geben ohne sofortige ‚Belohnung‘ zu erwarten, denn vieles kommt erst nach einer ganzen Weile wieder zurück und manches dann von ganz anderer Seite

WBT:  Welche drei Tipps gibst du Business-Frauen, die am Anfang ihrer Karriere stehen?

SK: Ich rate zu Klarheit und Offenheit: Wenn einem etwas wichtig ist – ansprechen und hinterfragen. Nicht einfach davon ausgehen, dass es schon so passen könnte. Denn man kann nie wissen, was das Gegenüber als passend empfindet. Dann weiß ich, dass es wichtig ist ‚out of the box‘ zu denken. Als das Automobil erfunden wurde, gab es Leute, die meinten es hätte keine Zukunft, weil es viel zu wenige Chauffeure gäbe! UND es ist wichtig, sich nicht entmutigen zu lassen, wenn eine Idee nicht zündet. Das Geheimnis ist nämlich nicht, nicht hinzufallen. Die meisten erfolgreichen Geschäftsleute, die ich kenne, sind einfach nur einmal mehr aufgestanden als sie hingefallen sind

WBT: Was inspiriert Dich?

SK: Vor allem Gespräche mit Menschen. In diesen Gesprächen lerne ich viel über mich selbst. Wen mag ich, wen mag ich nicht? Und warum finde ich Menschen sympathisch, warum andere nicht? Die Begegnung mit Menschen zeigt mir ein Spiegelbild meiner selbst und wenn ich merke, dass mir jemand so gar nicht liegt, genügt es schon manchmal einfach einen Schritt näher an diese Person heranzugehen, um sie richtig zu sehen und vieles zu verstehen

WBT: Was wünschst Du Dir für 2014?

SK: Ich bin in der Mitte eines langen Weges und hoffe in 2014 den einen oder anderen Hafen anlaufen zu können, der mir eine Heimat bietet. Dieser Hafen muss aber offen sein, so dass ich mich dort ausruhen kann um dann weiterzusegeln wann immer ich will

WBT: Kommunizierst Du noch oder bloggst Du schon?

SK: Ich mache beides. Kommunikation ist für mich sehr wichtig in Bezug auf einzelne Menschen. Mit Beiträgen in verschiedenen Blogs, z.B. im Xing Forum des Womans Business Clubs,  kann ich viele Menschen erreichen und meine Ideen und Gedanken in die Öffentlichkeit tragen. Beides sind für mich komplett verschiedene Wege mit Menschen zu interagieren

WBT: Was ist für Dich ein Wow!-Projekt?

SK:  Ganz toll finde ich das Projekt kleidsam, das es mittlerweile in drei Städten gibt. Dort kann man seine alte Kleidung kostenlos abgeben und aus den alten Kleidungstücken werden neue Ideen gebastelt und genäht. Damit werden Arbeitsplätze geschaffen für Frauen, die vorher langzeitarbeitslos waren. Mir gefällt der Gedanke, dass wir – wenn wir alle zusammen halten – die Welt doch ein bisschen besser machen können!

Weil Sterben zum Leben gehört!

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